Vino Dulce Natural

Pedro Ximénez

Weit mehr als Süße

Eine kurze Einführung

Pedro Ximénez wird aus den überreifen Trauben der gleichnahmigen Reben gewonnen. Diese trocknen an der Sonne, um einen außergewöhnliche hohen Zuckergehalt zu erlangen. Während des ausschließlich oxidativen Ausbaus erhält der Wein eine zunehmende aromatischere Konzentration und eine stärkere Komplexität, dabei bleibt seine charakteristische Frische jedoch erhalten. 

Verkostungsnotiz

Von mehr oder wenig intensiver Ebenholzfarbe mit jodfarbenen Reflexen, sehr vielschichtige Textur und dickflüssige Konsistenz. 

Im Bukett sehr voluminös, mit süßlichen Noten von getrockneten Früchten wie Rosinen, Feigen und Datteln. Dazu Aromen von Honig, Traubensirup, Marmelade und kandierten Früchten. Die Anklänge von geröstetem Kaffee, Bitterschokolade und Kakao und die Lakritznote nehmen im Lauf des Reifeprozesses zu. 

Samtig am Gaumen und dickflüssig, die Säure gleicht die extreme Süße und die Wärme des Alkohols aus, sehr lang anhaltender, geschmackvoller Abgang.

Schon gewusst?

Pedro Ximénez ist wahrscheinlich der süßeste Wein der Welt. Trotzdem gelingt es durch den natürlichen Prozess des Asoleo, des Auslegens der Trauben in der Sonne, nicht nur die Süße, sondern auch die natürlich-saure Note der Trauben zu konservieren. Auf diese Weise bleiben sein komplexes Aroma und die Geschmacksnoten erhalten, die ihn am Gaumen frisch und harmonisch wirken lassen.

Herstellung und Ausbau

Der Pedro Ximénez wird aus den Trauben der gleichnamigen Rebsorte gewonnen, die nach der Lese dem traditionsreichen Asoleo-Verfahren unterzogen werden. Dabei werden die Trauben an der Sonne getrocknet, bis der Zuckergehalt stark erhöht ist und sie zu Rosinen werden. Beim Keltern entsteht ein Most mit einer einzigartigen Zuckerkonzentration und einer rötlichen Färbung. Zum Teil wird er vergoren, dieser Prozess wird dann durch die Zugabe von Weinalkohol gebremst.

Sein rein oxitadiver Ausbau fördert die zunehmende Konzentration des Aromas und eine wachsende Komplexität, wobei stets darauf geachtet wird, dass die für die Rebsorte charakteristische frische Fruchtigkeit nicht verloren geht.

Pedro Ximénez & Gastronomie

Serviertipps

Pedro Ximénez sollte leicht gekühlt serviert werden, zwischen 12 und 14 °C; jüngere Weine lassen sich sogar noch kälter genießen.

Der Wein an sich kann bereits als Dessert genossen werden, passt aber auch außerordentlich gut zu Nachtischen aus Zartbitterschokolade und schmeckt köstlich zu Eiscreme oder besonders intensivem Blauschimmelkäse wie Cabrales oder Roquefort.

Pedro Ximénez Kurzüberblick

Immer leicht gekühlt servieren

Bei Temperaturen zwischen 12 und 14 °C in einem Weißweinglas servieren.

An sich schon ein Dessert

Die beste Art, ein schönes Essen abzuschließen. Passt perfekt zu Desserts, die nicht zu viel Süße haben.

Das passende Glas

In traditionellen Catavinos mit weitem Rand oder in einem Weißweinglas.

Analysedaten

Pedro Ximénez

  • Akoholgehalt zwischen 15 und 22 % vol.
  • Zucker > 212 g / l
  • Gesamtsäuregehalt (Weinsäure) 3 - 5 g / l
  • Flüchtige Säure (Essigsäure) < 0,8 g / l
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